Nackenschmerzen quälen ein Fünftel der Österrreicher*innen1


So wie auch Rückenschmerzen sind Nackenschmerzen ein Dauerbrenner, v.a. in westlichen Gesellschaften. Als Teil der Wirbelsäule stellt die Halswirbelsäule und damit verbundene Beschwerden aber ein etwas gesondertes Beschwerdebild dar. Nacken und HWS stehen einerseits in enger Verbindung mit Kopf und Kiefer. Andererseits versorgen die Nerven und Gefäße auch den Schulter- und Armbereich. Genau deshalb ist der Nacken eben oft der Schlüssel zur Lösung von Problemen in diesen Zonen.

Häufig in Verbindung stehende Beschwerden

  • taube/prickelnde Finger
  • Handgelenksschmerzen
  • Spannungskopfschmerzen
  • Ohrensausen, Tinnitus, Schwindel
  • Hustenreiz, Schluckbeschwerden
  • Schulterschmerzen

Ursachen und Auslöser

Wie auch bei Kreuzschmerzen können spezifische Wirbelsäulenbeschwerden Auslöser von Symptomatiken sein. Etwa bei sehr rasch einsetzenden Beschwerden, schweren Muskeldefiziten, generellem Unwohlsein, Nachtschmerzen oder vorhergehenden Unfällen ist immer eine Schädigung von Spinalnerven in Betracht zu ziehen.

Unspezifische Schmerzen hingegen sind häufig auf hohe Spannungen von Muskeln und Faszien zurückzuführen. Häufige Ursachen:

  • vorausgegangene Traumata
  • monotone Haltungen und repititive Bewegungen
  • Überlastungen durch einseitiges oder zu intensives Training
  • Stress und negative Emotionen die zu hohe Spannung erzeugen können
  • andere Fehlstellungen (Becken, Lendenwirbelsäule,..) die sich im Nacken auswirken

  1. Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, 2020 - Österreichische Gesundheitsbefragung 2019. Online: https://www.sozialministerium.at/Themen/Gesundheit/Gesundheitssystem/Gesundheitsberichte/%C3%96sterreichische-Gesundheitsbefragung-2014-(ATHIS).html (abgerufen am 08.12.2020)

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